Nicht riechen können:
geruchstaub, Niecher
nonasal
nicht
schmecken können:
gaumentaub,
ingust
ein falsches
Lächeln:
Scheinlächeln
Der 2. und der 4. Zeh: Zeigezehe und Ringzehe
ein unbeabsichtigter Anruf,
z.B. durch Sitzen auf dem
Handy: Fehlfon, Versehruf, Sitzschaltung, mobilerZufall, Dunkelwahl,
Taschenruf
Das Innere des Brötchens:
Brötchenwatte
der Geruch, den der Regen
hervorbringt, nachdem es
lange Zeit warm und trocken
war:Regenwürze
Das
(zwiespältige) Gefühl, wenn
etwas genau so kommt, wie
man es gewünscht, erhofft
oder lange vorbereitet hat:
Sehnsorge,
Entwünschungsleere
Eine männliche Mätresse:
Matratzo
(
Die Bevorzugung gut
aussehender Menschen:
Bellomanie, Adonisbonus
Eine
Person, deren Namen man
vergessen hat:
Ohallodu
Ein
Mensch mit multinationaler
Herkunft:
Vielwurzler, Neubabylonier,
Globanten
Der vergebliche Versuch,
sich an einen Traum zu
erinnern:
Traum-Alzheimer
bereit zum Lachen sein:
angegackert
das, was von einer Sache
ausgeht, der man Interesse
entgegenbringt:
Glückssog
der Prozess der
Digitalisierung: Googlisierung,
Googelisierung
ein Schwätzer, der die
Umstehenden mit seinen
Geschichten langweilt: Lidsenker, Babbler, Dunstplauderer,
Schwatzling
Schuldgefühl,
die man bekommt, wenn man
klatscht und tratscht:
Gewissensnager
jemand, der
sich gern als Opfer sieht: tiefmütig
Jemand, der die Meinung
anderer Leute übernimmt,
weil er keine eigene hat:
Nachmeinler
Das
Gegenteil zu "dauern": plötzen
hurten
nach dem Aufwachen seinem
Traum nachhängen: traumsuhlen
Die kleine Leuchte im
Lichtschalter:
Glimmerli
Eine Wahrheit, die jeder
kennt, aber niemand
ausspricht:
Kaiserkleid
nach einem Liebeskummer
untröstlich/todunglücklich
sein: balzwund
Jemand, der sich ständig
unnötig Sorgen macht:
Grämerseele, Zittribus,
Überhase
Der giftige Uferschaum:
Gleische,
Gülch
Alles, was unsere Augen,
unser Sehen stört oder
„belästigt“, (analog zur
Lärmbelästigung beim Hören):
Blickmüll
frühmorgens
schon sehr gut gelaunt sein:
frühfroh
Weitere Neuschöpfungen:
irgendwarum
= aus
irgendeinem Grund
Prophetenalarm
Mondscheinläufer
= wenn man
nachts im Mondschein joggt
und der fahle Schatten
seiner Selbst einen still
begleitet
Gedankenweben
= sich etwas
ausdenken
Zungenlieger
= etwas, das
einem auf der Zunge liegt
tränteln
= langsam
arbeiten
Hübschling
= auch Sinnverzehrer genannt
= ein sehr schöner Mensch
nörrisch
= nörgelig
und mürrisch
Schwieger(in)
= der Bruder / die Schwester
der Ehefrau, vom Ehemann aus
gesehen
va
= Suffix für
alle Verwandten
väterlicherseits,
ma= Suffix
für die Verwandten
mütterlicherseits, z.B.
Onkelma
Pufka
= Saugglocke für das WC
Wetterverschwendung
= die
manchmal ungleiche
Verteilung des Wetters
zwischen Tag und Nacht
sapsen
= einen nicht ganz gerade
liegenden Kartenstapel
ausrichten
schnieseln
=
Schneenieseln
Verlierspiel
= kostenpflichtiges
Telefongewinnspiel
Trendlemming
= jemand, der verblüffend
schnell seine Meinung ändert
Substanzvampire
Idiomanie
= die Unart, sich ständig
neue Wörter auszudenken
knöhren
= Unmutsäußerung
drömeln
= antriebslos
sein
Kopfschwätzer = jemand
der zwischenmenschliche
Gefühle ausdiskutiert und
zerredet
Zeitweh
= Trauer um
die vergangene Zeit, analog
zu Heimweh
Repunzieren
= Etwas
machen, was es gar nicht
gibt