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Aus dem geplanten Ausflug zum Adelberger See mit dem
traditionellem Grillen auf dem schönen Waldspielplatz wurde nichts. Zuviel
Wolken, zuviel Regen. Pünktlich zum Beginn der Wanderung zur Alternative,
dem Naturfreundehaus,
hatte der Regen zwar aufgehört, aber er sollte uns später umso heftiger
treffen. Zunächst konnten wir noch ungehemmt politisieren und tratschen:
Kachelmann frei, Loveparade-Drama, Homöopathie-Erkenntnisse.... Doch als wir
das Kirnbachtal verließen schüttete es plötzlich wie aus Kübeln. Das
Gespräch verstummte. Nach kurzer Zeit waren alle drei - Gerd, Waldemar und
Roland - patschnass, trotz Schirm. Triefend erreichten wir das
Naturfreundehaus, gaben eine Bestellung auf und hinterließen eine Pfütze an
der Theke.
Otmar
hatte seinen Besuch in Aussicht gestellt und wir hofften sehr, daß es auch
klappt. Schließlich hat er seit 9.
April 2009 keine Wanderung mehr mitmachen können, eine verdammt lange
Zeit. In der er viel durchgemacht hat. Groß war die Freude auf allen Seiten,
als er kurz nach unserer Ankunft eintraf. Er ist noch nicht ganz der alte,
aber auf dem besten Weg dazu. Noch fehlt ihm die Kraft, aber das ist kein
Wunder nach so langer Zeit und dem, was er alles ertragen musste. Geduld ist
jetzt gefragt und alle Muskeltiere drücken ihm und seiner Franziska den
Daumen, dass es ab sofort nur noch steil aufwärts geht.
RF |