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Gerd ist in den Norden entfleucht und genießt dort das schöne
Wetter. Aber Waldemar ist von Ägypten zurück und berichtet auf der Wanderung
mit Roland von seinen neuesten Eindrücken vom Roten Meer. Die Bettler sind
wohl nicht mehr so zudringlich wie früher, aber der Wind ist dafür
zudringlicher geworden. Harsche Brisen waren an der Tagesordnung. Solange
man im Wasser ist, ist das schon OK, aber an Land wird's dann halt etwas
kühl. Leider werden die Korallenriffe immer mehr geschädigt. Es tut einem in
der Seele weh, sagt Waldemar.
Auf dem Weg zum Naturfreundehaus könnte es ruhig ein bißchen
kühler sein. Der Planet sticht vom Himmel, so daß das erste "Radler" im
Naturfreundehaus schon in der Kehle verdunstet. Fünf Bier können eine kleine
Mahlzeit ersetzen, aber dann hat man noch nichts getrunken! Aber soweit
gingen wir heute nicht, zwei Bier und ein Schnitzel - das mußte heute
reichen. Waldemar genoß gesündere Drinks - da bleibt er sich treu. Und
Vorbild.
Jannis hat sich aus der Ägäis gemeldet. Benzinpreise und
Wetter - alles sei heiß. Aber statt mit Pferdestärken unterwegs zu sein
gleich auf Esel umsteigen? Eine Überlegung wäre es schon wert. Wir könnten
mit einigen aus Berlin aushelfen! Oder aus Bayern!
Unser Ex Köhler verlor seinen Job, seinen Wohnungschlüssel
und die Geduld. Schon ein Schicksal. Es kann besser sein zu schweigen und
als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu
beseitigen. Das wußte schon Kollege Abraham Lincoln. Ob es künftig der
zahnlose Wulf mit seinem jungen Rotkäppchen im Patchworkverbund besser
macht?
Unser Otmar hat mit dem Schicksal auch zu kämpfen. Es dauert
und dauert. Die Muskeltiere drücken ihm fest alle Daumen - das muss jetzt
einen Schub geben! Wir brauchen ihn bald wieder.
RF |