Wir wünschen unseren Lesern
ein gutes neues Jahr 2010.
Ursprünglich sollte heute
auf den Spuren des silbernen Sternes gewandelt werden. Nicht
etwa weil gestern Heilige Drei Könige war, sondern das
Mercedes Museum stand auf dem Programm. Da aber unser
Baltasar, Entschuldigung ich meinte natürlich Waldemar,
verhindert war, ist der Museumsbesuch um eine Woche
verschoben worden.
Wo ich schon beim
Entschuldigen bin, bei dem Bericht vom 3.12.2009 hatte sich
folgende Ente eingeschlichen. „Jannis erschreckte uns mit
der Ankündigung, ab Januar keinen Alkohol zu konsumieren.“
Richtig ist aber er will seiner Leber eine Verschnaufpause
gönnen und deshalb 3 Wochen auf alkoholische Getränke
verzichten. Eine absolute Abstinenz wäre auch ein zu
radikaler Schritt.
Statt Stern visierten wir
heute als Wanderziel das Naturfreundehaus an. Gut gelaunt
(wie immer) ging es forschen Schrittes voran. So erreichten
wir in rekordverdächtiger Zeit das Naturfreundehaus. Wegen
des schönen Wetters und den noch Urlaubern herrschte ein
reger Betrieb im Lokal. Aber unser Stammplatz war noch frei.
Getränke und Essen waren genügend vorhanden, so dass wir
nicht darben mussten. Da der Jannis Namenstag hatte, bot er
an, die Zeche heute zu übernehmen. Weder Roland noch Gerd
hörte man nein sagen.
Plötzlich machte der Roland
ganz eigenartige Bewegungen. Wir befürchteten schon das
aller schlimmste. Er krümmte sich, sein Stuhl schwankte hin
und her. Auf unsere besorgte Frage: „was ist los?“ Gab er
zur Antwort, dass er am Stuhl gefesselt sei und nicht mehr
aufstehen könne. Besorgt schaute Jannis unter den Tisch ob
dort ein Attentäter sitzt. Aber es war niemand zu sehen.
Unter den kritischen Blicken von den Nachbartischen halfen
wir dem armen Kerle aus seiner misslichen Lage. Wie war es
dazu gekommen? Er hatte seine Füße hinter dem Stuhlbein
seines Stuhles verschränkt. Dabei hatte sich der
Schnürsenkel des einen Schuhes in den Haken des anderen
Schuhes eingehängt. Dadurch konnte er sich nicht nach vorne
beugen, um an das Schnürbändel zukommen. Auch war es ihm
nicht möglich auf zu stehen, um den Stuhl anzuheben damit er
seine Füße frei bekommt.
Als wir uns auf den Heimweg
begeben wollten, kam uns vor der Tür der Waldemar entgegen.
Sein Arzttermin hatte nicht solange wie angenommen gedauert.
Wir überlegten, ob wir noch mal zurück ins Naturfreundehaus
gehen sollten. Entschieden uns dann aber dafür, vom Waldemar
mit dem Auto, nach Hause bringen zu lassen.
GS