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Wanderung
am 26. November 2009
Hasenheim Hochdorf |
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Wenn ein Fruppie auf einer Faltenparty nach dem Genuß
von Beraterpommes mal für kleine Models geht, so heißt das in der
Realität: Ein junger, frustrierter Berufstätiger isst auf einer
Familienfeier Sushi und muß sich danach übergeben. In dieser
Szenesprache der heutigen Jugend sind die Muskeltiere (noch) nicht
zu Hause, wie wir schnell feststellten. Allerdings verstand der Wirt
im Hasenheim in Hochdorf sofort unser Befinden: Wir waren
"unterhopft", d.h. wir brauchten ein Bier! Die Muskeltiere sind
lernfähig. Besonders Jannis. Mittels einer Fastenkur will er seinen
Körper entgiften und dabei noch einige Pfunde abnehmen. Deswegen
blieb er heute unterhopft und trank nur ein Apfelsaftschorle "mit ganz
wenig Apfelsaft". Gerd und Roland wird es langsam unheimlich. Wir
kennen ihn nicht wieder. Kam er doch die ganze Wanderung ohne eine
Stehpause aus und gab auch noch das Tempo vor. Schon jetzt in
Topform. Und da geht er auch noch regelmäßig ins Fitnesscenter und
in die Sauna. Mal sehen, wo das hinführt.
Unterwegs beschäftigten uns u.a. die Finanzkrise von Dubai und und
unser MP Öttinger, der künftig in Brüssel und Strapsburg für
ausreichend Energie in Europa sorgen will. Und Dagmars tolle Bilder
vom Westen der USA. Und Nasreddin. Ein Hodscha aus Arabien, der in
alle Rollen schlüpft und "Weisheiten" von sich gibt, wie z. B.:
Billige Esel
"An jedem Markttag brachte der Hodscha
einen Esel zum Markt und verkaufte ihn sehr billig. Der Preis, den
er für seinen Esel verlangte, lag immer weit unter den Preisen
seiner Konkurrenten. Eines Tages sagte ein reicher Eselhändler zu
ihm: "Ich weiß nicht, wie du es dir erlauben kannst, deine Esel so
billig zu verkaufen. Ich lasse meine Diener das Heu von den Bauern
stehlen und befehle ihnen auch, die Esel zu halten, ohne dass ich
sie dafür bezahle. Und dennoch sind deine Preise niedriger als
meine." "Nun ja, das ist sehr verständlich", antwortete der Hodscha.
"Du stiehlst Futter und Arbeitskraft - ich stehle Esel!"
Dann weiß ich, was ich tu...
Der Hodscha ist auf Besuch in einem Nachbardorf.
Da verliert er seine Satteltasche. Die
Dorfbewohner, die er im Kaffeehaus trifft, warnt
er: "Ihr tätet gut daran, meine Satteltasche zu
finden, sonst weiß ich nämlich, was ich tu..."
Die Leute bekommen eine Heidenangst, alle sind
in Aufregung. Der Ortsvorsteher ordnet eine
Suchaktion an und schließlich wird die Tasche
gefunden.
"Hodscha", fragt da der Ortsvorsteher, "du hast
doch gesagt, du wüsstest, was du tätest, wenn
wir die Satteltasche nicht finden würden. Jetzt
würde uns doch interessieren: Was hättest du
denn in dem Fall gemacht?"
Und der Hodscha antwortet: "Was hätte ich schon
tun sollen? Zu Hause habe ich noch einen alten
Teppich, aus dem hätte ich mir eine neue
Satteltasche gemacht..."
Wer die blaue Perle hat
Der Hodscha hat zwei Frauen.
Beide fragen ihn immer
wieder: "Welche von uns
beiden hast du am liebsten?"
Als die beiden Frauen einmal
nicht zusammen sind, gibt
der Hodscha jeder eine blaue
Perle und bittet jeweils die
eine, der anderen nichts
davon zu sagen.
Als sie ihn dann wieder
einmal fragen, wen er denn
lieber hätte, da antwortet
er: "Wer die blaue Perle
hat, der gehört mein Herz!"
Im Hasenheim trafen wir unseren alten Freund Killi -
in alter, bekannter Sprüchemacher-Laune. Er trug uns auf unsere
Patienten Otmar und Waldemar besonders von ihm zu grüßen! Und gab
auch wieder einen Spruch zum besten: "Eine Nichte bekommt ein Kind
von einem Neger. Sie gesteht es ihrem Onkel zuerst, da sie sich
nicht zum Vater traut und sagt: Onkel, ich bekomme ein Kind von
einem Schwarzen. Der Onkel - wie Killi ein SPD-ler - sagt: Das ist
doch nicht so schlimm. Auch bei der CDU gibt es gute Leute! Sag das
deinem Vater.
Gut gestärkt - allerdings nur Gerd und Roland -
verliessen wir kurz vor der Dämmerung das Hasenheim und machten uns
diesmal zu Fuß auf den Heimweg. Jannis brauchte keine Stärkung - er lebt
noch eine zeitlang von seiner "Reserve"!
RF
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