Das Hasenheim in Deizisau hatten wir schon länger
nicht mehr auf unserer Wanderliste. Da der Waldemar auch diesmal
wieder nach dem Wandern zu uns stoßen wollte, entschlossen sich
Roland, Jannis und Gerd von Reichenbach nach Deizisau zu
marschieren. Doch welche Route sollten wir einschlagen? An der
Fils entlang gleich neben der B10 kam nicht infrage. Zum
Siegenberg hoch und dann Richtung Plochingen wäre nicht
schlecht. Aber man könnte ja auch mal versuchen entlang der
alten B10 bis zur Querspange zulaufen und von dort den
Halbhöhenweg in Richtung Lettenäcker zu benutzen. Dies erwies
sich als gute Wahl. Obwohl auch hier die Geräuschkulisse vom Tal
her noch zu uns herauf schallte. Am Rande der Lettenäcker fanden
wir dann auch einen ruhigen Abstieg ins Tal zur ehemaligen
Gartenschau. Am Neckar entlang spazierten wir durch das Gelände.
Einen kurzen Halt legten wir an dem Angelbedarfsladen ein. Wo
wir die Bilder mit den Prachtexemplaren von Fischen mit Ihren
stolzen Anglern bewunderten. Als wir anschließend die
Fußgängerbrücke über die Bundesstraße über quert hatten, führte
leider der Weg ca. 300 m neben dieser stark befahrenen Straße
entlang. Danach war der Aufstieg durch den Wald zum Hasenheim
nur noch ein Klacks.
Als dann der Waldemar eintraf, waren wir ganz
erstaunt, denn er hatte diesmal keine Krücken dabei. Seine
Therapeutin hatte in wieder ordentlich rangenommen und ihm
gesagt, er solle jetzt die Gehhilfen weglassen. Noch größer war
die Überraschung als er ankündigte, das nächste Mal wieder mit
zuwandern.
Nach dem wir uns an Bier und Schnitzel gelabt
hatten, brachte uns der Waldemar wieder mal wohlbehalten nach
Hause