Diesmal waren die Bürgerseen bei Kirchheim als Wanderung
aus gesucht worden. Roland hatte sicherheitshalber sein Navi-Gerät mit
dem Ziel Dettingen Bergstr. programmiert. Aber wie sich herausstellte,
wäre das gar nicht nötig gewesen. Denn wegen der angeregten Unterhaltung
wurden auf die freundlichen Anweisungen der Dame überhaupt nicht
geachtet. Am Fahrtziel angekommen, erwies sich das Parken als etwas
schwierig, da die Straße sehr eng zum Wenden war. Aber der Roland hat es
trotzdem mit Bravur hingebracht.
Die Sonne meinte es mal wieder gut und die Temperatur war
sehr angenehm. So marschierten wir in Richtung Hahnweide los. Zum Glück
fiel uns dann aber noch ein, dass wir dem Waldemar noch Bescheid geben
wollten, wo wir nach der Wanderung einkehren würden. Dank Rolands Handy
war dies auch kein Problem und wir konnten unseren Weg dabei fortsetzen.
So erreichten wir auch bald die imposante Schindereiche, über die wir ja
schon am 11.09.2008 berichtet
hatten. Nach kurzem Verweilen ging es weiter zum Flugplatz auf der
Hahnweide. Dort zeugten noch einige Flugzeug-Transportanhänger von dem
großen Flugplatzfest vom vergangenen Wochenende. Bei dem schönen Wetter
waren natürlich auch wieder einige Flugzeuge beim Starten und Landen zu
beobachten. Entlang des Flugplatzgeländes marschierten wir weiter zu den
Bürgerseen. Dieses Naherholungsgebiet im Talwald
besteht aus insgesamt drei Seen, dem Unteren, Mittleren
und dem Oberen See. Der Unteren See ist der größte mit einer Fläche von
12.000 qm. In ihm darf im Sommer gebadet und im Winter Schlittschuh auf
ihm gelaufen werden. Außerdem befindet sich dort ein Kiosk, an dem man
Essen und Getränke bekommen kann. Da noch genügend Tische und Stuhle
frei waren, überlegten Roland und Gerd nicht lange und legten dort eine
kleine Bierpause ein. Danach traten wir den Rückweg zu Rolands Auto an.
Eigentlich hätten die Bundestagswahlen ein Thema unserer
Gespräche sein können. Aber heute galt
das Hauptthema den beruflichen Werdegängen der beiden
Muskeltiere. Sehr aufschlussreich war, dass bei beiden die beruflichen
Richtungen ganz anders verlaufen sind, als man sich dies vorgestellt
hatte. Aber trotzdem oder erst recht war es der Weg, der im Nachhinein
sich als glückliche Fügung erwiesen hat.
Mit dem Auto erreichten wir schnell das Hasenhäusle in
Hochdorf. Dort wartete bereits der Waldemar mit seiner Frau auf uns.
Außerdem saß am Nachbartisch der Killi. Da war für die Unterhaltung
gleich gesorgt. Auch hatte er für uns einen neuen Witz auf Lager:
Der Opa geht mit dem Enkel spazieren. Als der Opa einen
Grashalm in Mund nimmt, fängt der Enkel an zu lachen. „Warum lachst du?“
„Darf ich nicht sagen.“ Opa redet solange bis Enkel sagt: „Der Papa hat
gesagt, wenn der Opa ins Gras beißt können wir uns endlich ein neues
Auto kaufen.“