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Heute gibt es erst mal zwei positive Nachrichten, von unseren zwei
Kranken, zu vermelden. Der Waldemar hat seine Operation gut
überstanden und wird schon von seiner Therapeutin zu Übungen
herangenommen. Auch unser Otmar hat seine anstrengenden Anwendungen
hinter sich gebracht. Nun muss er bis zu seiner Operation wieder
richtig fit werden, wo zu wir ihm alle Daumen drücken.
Also machten sich Roland und Gerd auf den Weg nach Deizisau. Mit
Rolands A-Klasse war dies in kürzester Zeit erledigt. Ein schattiges
Plätzchen am Hasenheim war auch noch frei. Da die Sonne mit voller
Kraft vom Firmament herunter strahlte und die Temperatur schon auf
über 30°C angestiegen war, beschlossen wir heute unsere Wanderroute
einmal entgegengesetzt zu wählen. Dadurch war der Anstieg in
Richtung Köngen im schattigen Wald zu bewältigen.
Die große Aufregung in Esslingen, das beim Zwiebelfest Wein aus
Großbottwar ausgeschenkt werden soll und die Esslinger Weine erst
als letzte auf der Karte erscheinen, können die beiden Muskeltiere
nicht nach vollziehen. Wenn die Konzessionen von Großbottwar doch
besser sind warum denn nicht. Außerdem muss man ja nicht bestellen
was oben auf der Karte steht. Wer im Remstal in eine Besenwirtschaft
geht, bekommt auch nicht unbedingt Remstaler Wein.
Auf der Höhe in Köngen und auf dem weiteren Weg zum Hasenheim in
Deizisau wurden wir von der Sonne voll beschienen, so dass wir
völlig ausgedörrt das Hasenheim erreichten. Darum stellte sich für
uns auch nicht die Frage: einen Esslinger- oder einen Großbottwarer
Wein, nein ein kühles Bier musste her.
Da
Gerd jetzt auch noch zwei Wochen an die Nordsee verschwindet, fällt
das Wandern erst mal aus. Es sei denn der Roland wandert alleine. |