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Nachdem durch den Feiertag das
Wandern am Fronleichnam ausgefallen war, starteten Roland und Gerd diesmal
mit viel Elan zum Hasenhäuschen nach Hochdorf. Von dem Fußgängersteg vor dem
Freibad wurde erst mal der Fortschritt der Sanierungsarbeiten auf der B10
begutachtet. Zwei Walzen verdichteten dort die neue Asphaltdecke. Vorbei am
Schwimmbad, das nur spärlich besucht war, ging es zu den Forellenteichen.
Wegen der Wärme und des Sonnenscheins wählten wir den Weg durch den Wald. Wo
ein von uns aufgeschrecktes Reh plötzlich aufsprang. Aber nach ein zwei
Sprüngen blieb es dann stehen. Es schaute uns an als ob es sagen wollte, wie
könnt Ihr mich nur in meiner Mittagsruhe stören. Anschließend entschwand es
ohne große Hast. Auch wir setzten unseren Weg fort und erreichten als bald
den Vogellehrpfad, dem wir in Richtung Roßwälden folgten. In dem
Zusammenhang mit den Vögeln, erzählte der Roland, dass er bei Morgengrauen
von dem Vogelgezwitscher geweckt wird. Doch neulich sei er aufgewacht und
kein Vogellaut war zu hören. Auch seine Frau bemerkte dieses Phänomen. Als
sie den Roland fragte: "Wo sind denn die Vögel?" antwortete er:
"Wahrscheinlich im Urlaub." Apropos Urlaub, unser Joanis hat sich bei Roland
aus seiner Sommerresidenz gemeldet. Von ihm erfuhr er, dass der OP-Termin
für Waldemar vorverlegt wurde. Außerdem teilte er aus Griechenland mit, der
Waldemar würde im Hasenheim zu uns stoßen.
Am Ortsrand von Roßwälden entlang
vorbei am Sportplatz erreichten wir den Waldweg in Richtung Hochdorf. Dem
wir folgten und unser Ziel Hasenhäusle schon um kurz nach halb drei Uhr
erreichten. Der Wirt saß mit einem uns unbekannten Gast am Stammtisch.
Deshalb und wegen des schönen Wetters setzten wir uns in den Biergarten, wo
wir bei einem kühlen Bier auf den Waldemar warteten. Nachdem er eingetroffen
war, ließen wir uns natürlich genau berichten, wie es bei Ihm weitergeht.
Selbstverständlich drehten sich unsere Gedanken und Gespräche auch um
unseren anderen Patienten Otmar.
Trotz der Unruhen im Iran und den
umstrittenen Wahlgeschenken wurden heute keine politischen Gespräche
angeschnitten. Ohne Frage wurden wir von unserem Waldemar sicher nach Hause
gebracht. |