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RF
Neue Wörter, die noch nicht im Duden stehen:
In
Klammern = Namen der „Erfinder“
Nicht
riechen können:
geruchstaub
(Dr. Hilmar Klaus)
Niecher
(Jürgen Werner)
nonasal (S. Tamsen)
nicht
schmecken können:
gaumentaub (Dr.
Helmut Viemann)
ingust (Gerhard Hahn)
ein falsches
Lächeln:
Scheinlächeln (Dirk
Scharbert)
Der 2. und
der 4. Zeh:
Zeigezehe und Ringzehe
(nach dem Komiker Jochen
Malmsheimer, auch eingesendet von Sarah M. Matsoukis)
ein
unbeabsichtigter Anruf, z.B. durch Sitzen auf dem Handy:
Fehlfon (Joachim
Fritz)
Versehruf (Lore Rein)
Sitzschaltung
(Marlene Hoberg)
mobiler Zufall
(Marlene Hoberg)
Dunkelwahl (Florence
Siwak)
Taschenruf (Dr.
Stefan Strucken)
Das Innere
des Brötchens:
Brötchenwatte (Sarah
Matsoukis)
der Geruch,
den der Regen hervorbringt, nachdem es lange Zeit warm und trocken war:
Regenwürze (Jutta
Pfeil)
Das
(zwiespältige) Gefühl, wenn etwas genau so kommt, wie man es gewünscht,
erhofft oder lange vorbereitet hat:
Sehnsorge (Andrea
Dobrowolski)
Entwünschungsleere
(Ulrike Schwarzburger und Frank Braun)
Eine
männliche Mätresse:
Matratzo (Willy Graf)
Die
Bevorzugung gut aussehender Menschen:
Bellomanie (Lydia
Obholzer)
Adonisbonus (Klaus
Schirrich)
Eine Person, deren Namen man
vergessen hat:
Ohallodu (Gisela
Büschken)
Ein Mensch
mit multinationaler Herkunft:
Vielwurzler (Dr.
Helmut Viemann)
Neubabylonier (Eric
Boerner)
Globanten (Sigrun
Werner)
Der
vergebliche Versuch, sich an einen Traum zu erinnern:
Traum-Alzheimer (Eva
Korhammer)
bereit zum
Lachen sein:
angegackert (Ute
Bernhoeft)
das, was von
einer Sache ausgeht, der man Interesse entgegenbringt:
Glückssog (Andrea
Dobrowolski)
der Prozess
der Digitalisierung:
Googlisierung (Peter
Hoops)
Googelisierung
(Cornelia Bekiesch)
ein
Schwätzer, der die Umstehenden mit seinen Geschichten langweilt:
Lidsenker (Claudia
Mayr)
Babbler (Christine
Hartmann)
Dunstplauderer (von
Günter Paal)
Schwatzling (Eckart
Herold)
Schuldgefühl, die man bekommt, wenn man klatscht und tratscht:
Gewissensnager (Suse
Reeg)
jemand, der
sich gern als Opfer sieht:
tiefmütig (Anja
Hampel)
Jemand, der
die Meinung anderer Leute übernimmt, weil er keine eigene hat:
Nachmeinler (Liliane
Dabernitz)
Das Gegenteil zu "dauern":
plötzen (Rolf
Kalmbacher)
hurten (Sarah M.
Matsoukis)
nach dem
Aufwachen seinem Traum nachhängen:
traumsuhlen (Heidi
Jungjohanns)
Die kleine
Leuchte im Lichtschalter:
Glimmerli (Edith
Hocke)
Eine
Wahrheit, die jeder kennt, aber niemand ausspricht:
Kaiserkleid (Eric
Boerner)
nach einem
Liebeskummer untröstlich/todunglücklich sein:
balzwund (Gregor
Szyndler)
Jemand, der
sich ständig unnötig Sorgen macht:
Grämerseele (M. Asam)
Zittribus (Mike
Mateescu)
Überhase (Monika
Schmidt)
Der giftige
Uferschaum:
Gleische (Rolf Höfer)
Gülch (Monika Geipel)
Alles, was
unsere Augen, unser Sehen stört oder „belästigt“, (analog zur
Lärmbelästigung beim Hören):
Blickmüll (Klaus
Baldinger)
frühmorgens
schon sehr gut gelaunt sein:
frühfroh (Lutz Rackow)
Weitere Neuschöpfungen:
irgendwarum
= aus irgendeinem Grund (Georg Panholzer)
Prophetenalarm
(Lydia Möst)
Mondscheinläufer
= wenn man nachts im Mondschein joggt und der
fahle Schatten seiner Selbst einen still begleitet (Johann Rother)
Gedankenweben
= sich etwas ausdenken (Anke Grelik)
Zungenlieger
= etwas, das einem auf der Zunge liegt (Elena
Gilles)
tränteln
= langsam arbeiten (Joseé Kratochwil)
Hübschling = auch Sinnverzehrer genannt = ein sehr
schöner Mensch (Christina Scholz)
nörrisch
= nörgelig und mürrisch (Tilla Lingenberg)
Schwieger(in) = der Bruder / die Schwester der Ehefrau,
vom Ehemann aus gesehen (Josef S. Fadel)
va
= Suffix für alle Verwandten
väterlicherseits, ma= Suffix für die Verwandten mütterlicherseits, z.B.
Onkelva (Josef S. Fadel)
Pufka = Saugglocke
für das WC (Dipl. Ing. Peter Engelbrecht)
Wetterverschwendung
= die manchmal ungleiche Verteilung des
Wetters zwischen Tag und Nacht (Heinz Burger)
sapsen = einen nicht ganz gerade liegenden
Kartenstapel ausrichten (Anna und Wilma Berger)
schnieseln
= Schneenieseln (Anja Haase)
Verlierspiel = kostenpflichtiges Telefongewinnspiel
(Thomas Zacharias)
Trendlemming = jemand, der verblüffend schnell seine
Meinung ändert (Kaspar Heuser)
Substanzvampire (Kaspar Heuser)
Idiomanie = die Unart, sich ständig neue Wörter
auszudenken (Line Burg)
knöhren = Unmutsäußerung (Ernst-Wilhelm Edert)
drömeln
= antriebslos sein (Gerd Cremer)
Kopfschwätzer =
jemand der zwischenmenschliche Gefühle ausdiskutiert und zerredet (Dieter
Müller-Veeh)
Zeitweh
= Trauer um die vergangene Zeit, analog zu
Heimweh (Cornelia Chudzinski)
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