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Unser Chronist Joanis ist durch seine
diversen Aktivitäten überlastet, er kommt nur noch verzögert dazu über
unsere Wanderungen seine Berichte zu erstellen. Darum wurde beschlossen, den
Armen etwas zu entlasten. So werden die beiden Ersatzchronisten, die ja
schon in der Zeit in der unser Joanis in Griechenland weilt, die
Wanderberichterstattung übernommen haben, ihn unterstützen. Wir hoffen, für
unsere Leser, dass das Niveau nicht zu arg darunter leidet.
Heute war als Ziel der Wanderung das
Naturfreundehaus angesagt. Nach dem Motto das Wandern ist nicht nur des
Müllers Lust, auch die Muskeltiere laufen donnerstags mit Genuss. Allerdings
ist das schönste an jeder Wanderung natürlich die gemütliche Einkehr.
So ging es forschen Schrittes also
los. Doch plötzlich blieb einer von uns stehen und holte den Autoschlüssel
aus der Tasche. ?Ach, jetzt habe ich aus versehen den Schlüssel mitgenommen.
Da kann meine Frau gar nicht einkaufen. Also war doch klar, der Frau muss
geholfen werden. Schnell wurde der Rückweg angetreten. So mancher hat bei
sich gedacht, hoffentlich ist der Hausfreund noch nicht da. Aber wie sich
herausstellte war alles in Ordnung und so konnten wir unsere Wanderung
beruhigt fortsetzen. Wir nahmen jedoch eine etwas kürzere Route, wodurch die
Diskussion, ob diese oder die andere Strecke steiler sei, entfacht wurde. Je
näher wir dem Ziel kamen, desto öfter hörte man den ein oder anderen sagen:
?Man hab ich einen Durst. War der Anstieg vielleicht doch viel steiler oder
lag es an den heißen Diskussionen über Ulla Schmidt und ihrer
Gesundheitsreform? Auf jeden Fall war der Bierkrug im Naturfreundehaus
schneller ausgetrunken als eingeschenkt.
Der Waldemar, der ja leider nicht mit
uns wandern kann, ließ es sich aber nicht nehmen, auf ein Gläschen O-Schorle
zu uns zustoßen. So saßen wir in gemütlicher Runde noch einige Kilometer ab,
bevor wir uns auf den Heimweg begaben.
GS |