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Der Rostbraten war wieder mal einsame Spitze. Ein
Gedicht! Dirk, der Meisterkoch, flankiert von der umsichtigen Inge und der
flotten Dagmar, hat sich mal wieder selbst übertroffen. Da lohnt sich selbst
die weiteste Wanderung zu diesem Hoch-Genuß. Da ist es klar, dass wir bis
zum 9. November, dem letzten Öffnungstag in diesem Jahr, dem Besen treu
bleiben.
 Sehr weit war allerdings der diesmalige
Hinweg übers Kirnbachtal für die drei Muskeltiere nicht, dafür umso
dreckiger. Die riesigen Vollernter im Wald ruinieren derzeit unsere
schönsten Waldwege. Otmar wollte deshalb einen entgegenkommenden
Waldarbeiter anmeckern, da reagierte der wie aus der Pistole geschossen :
"Beklagt Euch bei den Amis, hier soll eine Raketenabschußbasis entstehen".
Er hat uns wohl mit Polen verwechselt?! Oder soll hier Deutschland gegen den
Hindukusch verteidigt werden? Roland hatte noch
einen Termin am Abend und so schlugen wir - vornedraus Gerd - ein zügige
Gangart an. Bei Pferden hiesse das wohl Trab, oder fast schon Galopp? So
hatten wir trotz des unwirtlichen Weges in neuer Rekordzeit den Besen
erreicht. In der gleichen Zeit erreichte der DAX neue Rekordtiefen an der
Börse - aber das schert uns wenig. Solange die Dividende für den Rostbraten
reicht. Da schert es uns auch nicht, ob der Bayern-Huber jetzt Verantwortung
für die schlagartig verloren gegangen Milliarden der Bayern Landesbank übernimmt
oder nicht. Der potente Seehofer wirds schon richten - und die Bayern wieder
aus dem Schlamassel holen. Wir gönnen es ihm. |