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Da die Ochsenwanger Steige für den
Fahrzeugverkehr völlig gesperrt war, gestaltete sich die Anfahrt zum
Ausgangspunkt der Wanderung trotz Einschaltung modernster Hilfsmittel ("Navi")
sehr langwierig. Erst nach fast 45 Minuten Fahrt waren wir am eigentlich
nahen Ziel. Zwangsweise wurde der Wanderweg entsprechend verkürzt - den
Breitenstein mit seiner herrlichen Aussicht mußten wir leider links
liegen lassen.
Die Straßensperrung hatte natürlich
auch ihre Vorteile, denn die reizvolle Landschaft am Randecker Maar
gehörte den Muskeltieren allein, wenn man von einer kleinen Wandergruppe
mit ihrem bemützten Führer absieht. Nur die Vögel sorgten für
Unterhaltung. Und Otmar, ....
der auf den Hund gekommen zu sein scheint. Immer wieder gab er trollige
Anekdoten von dem Hund seiner Enkelin Ronja zum besten, von dem er ganz
begeistert ist. Und zur Zeit regelmäßig und gerne mit ihm Gassi geht. Es
ist ja allgemein bekannt, dass Leute mit Hunden gesünder leben und älter
werden, es fragt sich nur wozu - meinen manche Nichthundebesitzer.
Vielleicht müssen Otmar und Roland mal eine Tour mit Hundebegleitung
organisieren, damit Gerd und Waldemar auch auf den Geschmack kommen?
Nach kurzweiliger Tour durchs Randecker Maar erschreckte
uns am Ziel-Wirtshaus Rössle in Ochsenwang ein Schild am Eingang: "Hier
werden sie von der Seniorwirtin bedient". Aber die Drohung nützte
nichts. Wir traten trotzdem ein und bereuten es nicht. Das Essen war
vorzüglich. Und anstelle der "angedrohten" Seniorwirtin bediente uns
eine junge, knackige und flotte Kellnerin.
Die Diskussionen an diesem Nachmittag rankten sich um
Ägypten-Erfahrungen, Nichtraucher und Nichtschwimmer, Transrapid Pläne
im Iran (?!!), Frauenknappheit in China (!!!) und die aktuellen
Doping-Geständnisse diverser Radfahrer. Was ist denn mit den Fußballern,
fragten wir uns? und den Skatspielern? und und und ... ?
Die Muskeltiere müssen gestehen: Auch sie dopen sich,
aber nur mit legalen Mitteln: Gerstensaft und Traubensaft (gekeltert). |