|
Bevor die Inge für die nächste Zeit
zu macht, müssen wir nochmals das Drei-Gänge-Menü, wie der Roland zu
sagen pflegt, Rostbraten und zwei Viertele genießen. Nach seine Genesung
ist der Roland wieder dabei, so dass wir zu fünft über das
Reichenbachtal zum Schurwaldbesen marschieren wollen.
Die Holzfäller hatten allerdings was dagegen und sperrten den Weg mit
Schildern „Achtung Lebensgefahr.“ Da die tollkühnen Muskeltiere mit
solchen Schreckschusspistolen nicht aufzuhalten sind, hat es über eine
halbe Stunde gedauert, bis wir die dreihundert Meter, voll mit
umgestürzten Bäume, überquert haben und nachdem festgestellt wurde, dass
alle fünf durch sind leuchtete wieder der Heldenschein auf den Häuptern.
So sind halt die heutigen Rentner und besonders die Muskeltiere. Beim
Laufen jammern sie oft, aber bei den Abenteuern sind sie alle dabei.
Ähnliches habe ich neulich in der
Zeitung gelesen. „Weil er nicht mehr so gut zu Fuß ist, muss ein
90-jähriger Schwede jetzt Bußgeld zahlen, berichtet das Stockholmer
Aftonbladet. Hintergrund: In Schweden steht der Kauf sexueller
Dienstleistungen unter Strafe, jedoch nicht das Anbieten derselben.
Deshalb verfolgt die Justiz Freier und Zuhälter, nicht aber die
Prostituierten. Und so hatten sich Fahnder vor einem als Solarium
getarntes Bordell in Malmö auf die Lauer gelegt, um
Autokennzeichen zu notieren, die ständig in der Nähe parkten. Als einer
der ersten ging ihnen dabei ein liebstoller Opa ins Netz. Ein weiterer
Freier hat inzwischen seinen Dienst quittiert. Er war Richter am
Obersten Gerichtshof.“ Man merke: Das Parken vor den Solarien ist mit
Risiken behaften! Wir laufen lieber meilenweit, wenn es sein muss!!
|
|