Mehrere Überraschungen sollten die Muskeltiere heute
erleben; gute und weniger gute:
Auf dem langen Anstieg nach Büchenbronn
entdeckte Gerd die Überraschung Nummer 1. Direkt am Weg ein riesiger
Steinpilz.
Voll genießbar! Dabei suchten Otmar und Waldemar weiter
drinnen - dort aber ohne grossen Erfolg.Überraschung 2: Die
"Rose" in Büchenbronn war wegen Betriebsurlaub geschlossen. Lange, sehr
lange Gesichter bei den Muskeltieren. Waren bei dem heißen Wetter doch
alle recht durstig. Damit hatten wir nicht gerechnet! Einzige Wirtschaft
am Ort, betrieben von drei Generationen - und geschlossen!? Durstig und
zornig zogen wir weiter.
Dann kam Überraschung Nummer 3: Waldemar konnte einen
Altbauern am Ortsausgang überreden, uns ein paar Flaschen Bier zu
verkaufen. Hat der seiner ältlichen Lady Dampf gemacht, um uns zu
versorgen!! Er wußte zwar nicht, wie viel Viecher im seinem Stall standen
("so um die 60 Stück"), aber er wußte, dass wir sehr durstig waren. Und
hatte Mitleid. Und wollte die fünf Euro fast nicht nehmen.
Überraschung Nummer 4: Der angekündigte grosse Regen
am Abend blieb aus.
Was die Politik heute so schwierig macht: Jeder dritte
Erwerbslose ist ohne Arbeit. Und das Durchschnittsalter eines
70-jährigen war vor ein paar Jahren noch deutlich niedriger. Noch früher
lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei 58 Jahren. Wer da mit 65
in Rente ging, war schon sieben Jahre tot. Deswegen wird jetzt
diskutiert, für Rentner eine Sonderabgabe wie beim Grünen Punkt zu
erheben. Aber die Gelben Säcke sind zu klein. |