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Für den besten Rostbraten laufen die
Muskeltiere meilenweit. Inge hat den Besen aufgemacht und somit den
Wanderplan festgelegt. Diesmal haben wir das Reichenbachtal als
Wanderweg ausgesucht.
Nach dem frischen Schnee sei der Weg nicht so glatt. Das haben wir
anders erlebt! Durch die dünne Schneeschicht konnte man die darunter
liegenden Eisplatten nicht erkennen, so dass die Muskeltiere fast der
Reihe nach das muslimische Gebet Richtung Mekka ausprobierten. Waldemar
meldete nach seiner zweiten Gebetsübung zuerst, dass er für die nächste
Zeit seinen Rostbraten und Trollinger stehend genießen würde. Später
meinte er, dass seine Rippen schmerzen würden. Wer hätte es gedacht,
dass der Arsch so schnell so weit nach oben rutscht! Wie man aus dem
Bild sieht, ist sich der Jannis seiner Methode treu geblieben und wieder
mal die Schildkröte gemimt.
Der Empfang bei der Inge war
muskeltier-gemäß. Handschlag, Umarmungen und Freudestrahlen. Manches
Muskeltier hat gemeint, dass auch ein Küsschen angebracht wäre. Wir
haben ja Zeit. Der Besen war voll. Irgendwelche Witwen, die Männer
bildeten die Minorität, waren mit den Bussen zum Rostbraten und
Schlachtplatte angereist. Lange haben die Muskeltiere ihre Adleraugen
aufgerissen und bei der Menge nach brauchbarem gesucht. Ohne Erfolg. Wir
haben auch über das Unwort des Jahres 2005 diskutiert.
„Entlassungsproduktivität“ Als wir dann kapiert haben, dass
Entlassungsproduktivität zur Arbeitsverdichtung führt, beschlossen wir
einstimmig den derzeitigen Partnerzustand nicht anzutasten. Erstens
bittet der Markt nichts brauchbares und dann, anstatt einmal dreimal den
Müll runter zu tragen! Das ist nicht zu verkraften! Also, zurück nach
Reichenbach. |
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