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Schon wieder ein Großkampftag! Zu viert. Das
Wanderrepertoire des Otmar ist unerschöpflich. Schon beim Anblick seiner
Wanderkartenberge kriegt der Amateurwanderer Jannis Angst! Der Roland ist ja
von seinem Hund trainiert! Er hat es gut.
Mit Roland`s Auto nach Plochingen. Dann per S-Bahn
nach Esslingen. Bahnhofstrasse - Helmesbergweg-Schlößlesweg - Krummenacker
Heide - Katharinenlinde - Sieben-Linden-Tor vorbei am Götzenberg - Karl
Münchinger Weg - Rotenberg - Württemberg Grabkapelle - Uhlbach -
Obertürkheim. Mit S-Bahn zurück nach Plochingen und anschließend mit Roland
nach Reichenbach!! Wie man sieht sind die Angstgefühle des Jannis nicht
unbegründet. Otmar meint, es seien ja lediglich ca. 16 Kilometer. Lediglich
sagt er!! Trotz Gejammer und Schnaufen war es eine sehr schöne, mit tollen
Aussichten und historischen Leckerbissen bespickte Wanderstrecke. Die vier
Muskeltiere erfahren, dass im Jahr 1504 (siehe Bild) der Bereich
Katherinenlinde als Jagdgebiet der Freistadt Esslingen übergeben wurde.
Und
dass der Rotenberg (der erste Wohnsitz von Jannis 1958 in Deutschland)
seinen Namen von der roten Farbe des Keuperbodens hat. Dass die
Grabkapelle
im Jahr 1819 von König Wilhelm I. für seine geliebte Frau Katharina erbaut
wurde. Endlich in der Zaiss-Besenwirtschaft in Obertürkheim. Der Trollinger
ist nicht gedeckt und daher heller, schmeckt aber sehr gut. Dagegen der
Rostbraten - zwar auch gut aber nicht so gut, dass man sagen könnte er sei
sehr gut!! Der Wirt schaut uns an, schluckt kräftig und verspricht, dies der
Küche weiterzugeben! Verwöhnte Muskeltiere sind halt schwierige Kunden. Am
Tisch sitz eine Frau Wagner mit ihrem Begleiter. Frau ist auch nicht ganz
frisch aber flott! Beim Begleiter ist das Verfallsdatum wahrscheinlich
überschritten. Nach dem Verzehr seiner Maultaschen überlegt er angestrengt,
ob er reden oder einschlafen soll. Beides klappt nicht. Frau erzählt, dass
sie zwei Partner hätte. Einen für das Tanzen und den anderen fürs Ausgehen!!
Die Muskeltiere finden diese patentfähige Lösung nicht schlecht!
Auf die Frage, ob diese Tour etwa auch mit Frauen
machbar wäre schweigen alle. Was soll’s, Hauptsache wir sind wieder in
Reichenbach.


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