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Kaum ist die Muskeltiere - Mehrheit aus dem
bayerischen Wald zurück wurde der nächste Wandertermin in Angriff
genommen. Wir, diesmal komplett alle fünf, wollen mal wieder unsere
Rostbratenbesenwirtschaft in "Heglau" besuchen. Der Weg dorthin ist
inzwischen bekannt. Und die Muskeltiere finden ihn schon blind !
Reichenbach - am Dachshöhler vorbei - Bannmühle - Neuwiesenhausweg -
Thomashardt und Heglau, wie die Einheimischen sagen. Das Wetter kühl
aber trocken. Keine Pilze, keine Tiere zu sehen. Die Stimmung der
Muskeltiere hat sich irgendwie dem Wetter angepasst. Wir laufen ohne
große Themen anzupacken. Ist ja auch anstrengend zwei Dinge gleichzeitig
zu tun. Laufen und reden! Kennt Ihr die Geschichte mit dem griechischen
Pfarrer und seinem Fahrrad? Ja ja, ich habe es mal gehört. Nein, ich
kenne sie nicht. Also fängt der Jannis an: Früher, aufgrund des
Pfarrermangels, hatte ein Pfarrer in griechischen ländlichen Gebieten
mehrere Dörfer zu betreuen. Ich schenke dir dazu ein Fahrrad, sagt der
Metropolit seinem Lieblingspfarrer. Damit kannst du bequem und schnell
deine Dörfer besuchen. Ein paar Wochen später ruft der Metropolit
diesen Pfarrer an und lädt ihn zu eine Besprechung zu sich ein. Es tut
mir leid, sagt der Pfarrer, es geht nicht. Man hat mir mein Fahrrad
gestohlen. Kein Problem, sagt der Metropolit. Wir werden dein Fahrrad
wieder finden. Also am nächsten Sonntag wirst du deiner Gemeinde die
Zehn Gebote vorlesen. Dabei muss du bei dem Gebot „ du darfst nicht
stehlen“ die Leute genau beobachten. Derjenige, der zusammenzuckt ist
der Dieb! Ja und? Hat es geklappt, ruft der Metropolit am folgenden
Montag an. Wer war der Dieb? Mein Fahrrad ist wieder da, sagt der
Pfarrer. Es war viel einfacher. Bevor ich mit den Zehn Geboten so weit
war, beim Vorlesen des Gebotes „Du sollst nicht begehren deines Nächsten
Weib, Knecht, Magd, .....“ ist mir eingefallen, wo ich mein Fahrrad
vergessen hatte!!
Rostbraten und Maultaschen mit reichlichem
Trollinger verbesserten zusehends die Stimmung. Die sehr freundliche
Wirtin Inge erhielt unsere Wanderclub-Homepage Adresse. Wir haben uns
verabschiedet mit der Drohung: Wir kommen wieder.
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