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Wanderung am 18. Juni 2003
Die Kirschen und Rumsfeld !?
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Na
also. Es geht doch! Kaum hat sich der Stammchronist für ein paar Wochen zu
seinem (un)verdienten Urlaub zurückgezogen, zeigte schon ein anderes
Muskeltier mit Glanzleistungen, welches Potenzial in diesem Wanderclub
steckt. Wie sagte doch der seit dem Irak-Krieg zum neuzeitlichen Philosophen
avancierte Rumsfeld: „ Wir wissen, dass es gewisse Dinge gibt, die wir nicht
wissen“. Da wird mit Sicherheit bei jedem Leser der berühmte „Aha Effekt“
ausgelöst. Warum muss man überhaupt Plato und Sokrates lesen! Also, Roland
wir wissen nun, dass du weißt, wie man Wanderberichte für den Leser
interessant macht. Wir haben auch immer gewusst, dass du ein Tarnkünstler
bist!
Nun aber zur Sache:
Wanderung am 18.06. zu dritt. Gerd und Waldemar haben sich abgemeldet.
Nach der herzlichen Wiedersehens - Begrüßungszeremonie ging es los.
Lützelbachtal – Baltmannsweiler - Reichenbachtal. Mindestens 15 Kilometer,
sagt der Otmar. Das Wetter ist optimal. Nach kurzen Aufenthalten bei
mehreren Kirschbäumen erreichen wir das „Schurwaldhaus“ in Baltmannsweiler.
Recht haben die Bajuwaren, das Bier als Lebensmittel zu deklarieren. Mit
solchem Futter gestärkt wagten wir den Rückmarsch nach Reichenbach. Wetter,
Urlaub und vor allem unsere gemeinsamen Computerprobleme waren die ernsten
Themen. Gelacht wurde auch ausgiebig. Dafür sorgte Rumsfelds Poesie
(gesammelte Zitate des amerikanischen Verteidigungsministers). Beispiele: „
Mit einem netten Wort und einer Pistole kommt man viel weiter als allein mit
einem netten Wort“ oder auf die Frage nach dem Verbleib der irakischen
Massenvernichtungswaffen „ Saddam Hussein haben wir auch nicht gefunden,
aber niemand bezweifelt, dass er dort war.“
Bei solch umwerfender Logik bleibt den Muskeltieren nur noch Schweigen
und die Feststellung „Gott sei Dank, dass wir keine Politiker sind“ übrig.
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