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Heute sind wir zu fünft! Wir haben den Gerd, einen
Muskeltieranwärter mitgenommen. Gerd ist ein Nachbar von Jannis. Nach dem
Gejammer von Jannis über die letzten steilen Wanderstrecken und angesichts
des Neulings haben wir diesmal wieder mal den bewährten Dachs“höllen“weg
ausgesucht und zwar den langen Weg. Die Natur ist von den steigenden
Temperaturen begeistert. Sie zeigt es auch. Im Naturfreudenhaus beim
Sonnenschein und ca. zwanzig Grad genießen die fünf ein Weizenbier, bevor
der Gerd seinen Probeeinstand mit Trollinger besiegelt. Die offensichtlich
Temperatur- und Trollinger abhängige Stimmung der Muskeltiere steigt und
angesichts der Anwesenheit mancher attraktiver Vertreterinnen des schwachen
Geschlechts werden Philosophische Formulierungen bemüht wie z.B. „mögen
hätte ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut.“ Was
allerdings mit dürfen und wollen gemeint war hat kein Muskeltier formuliert.
Manches wird halt vergessen!! Als dann der Gerd auf dem Rückweg über seine
frühere Arbeit bei den Neckarwerken erzählte und die Leistungen der von Ihm
beaufsichtigten Gasturbinen erwähnte schwiegen die Muskeltiere. Wer kann
schon gegen solche Leistungen konkurrieren! Sie kamen sich sehr klein vor.
Das Schweigen brach der Otmar mit dem Spruch des Tages: „Die Ehefrau erzählt
ihrem Mann die Neuigkeiten der Nachbarsfrau. Antwort des Ehemannes: Damit
kannst du mich nicht imprägnieren!!“ Die Gesichter der Muskeltiere
verrieten. Ich war es nicht!
Also, Eier suchen/lassen und Ostern feiern wünscht
euer Chronist. |