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Rund um Hochdorf und zurück nach
Reichenbach war für den 17.11. geplant. Um 13.00 Uhr, wie immer,
legten wir los. Die alten Wanderhasen Otmar und Waldemar haben diese
kurze Wanderung, wie sie sagten, so geschickt verpackt, dass der Jannis
vor lauter Begeisterung am Anfang ganz vorne lief, gefolgt von Roland.
Die Natur um diese Zeit, kurz vor ihrem Winterschlaf, ist farblos und
eintönig. Keine Pilze, keine Vögel. Nichts war zu sehen. Nur das Bild
der neuen lächelnden Kanzlerin Merkel in den Köpfen. Lassen wir sie doch
die ersten hundert Tage arbeiten, war das Motto der Muskeltiere. Einig
sind sich die Muskeltiere über die Service-Wüste der T-Online. Dort
sitzen anscheinend immer noch Beamte und keine motivierte,
kundenorientierten Leute. Wer es testen will braucht nur über die
Hotlines versuchen einen problemspezifisch kompetenten und
entscheidungsfähigen T-Online Mitarbeiter zu finden! Wir sind uns einig.
Auch da müssen die Muskeltiere ran!! Auf den Rückweg nach Reichenbach
dämmerte es auch dem Jannis, dass diese „kurze“ Wanderung gar nicht so
kurz war. Als dann der Otmar uns lobte, heute seit ihr aber gut und lang
gelaufen, wusste jeder, woher die einsetzende Müdigkeit kam. In
Reichenbach angekommen stellten wir fest, dass vor siebzehn Uhr kein
Restaurant Essen serviert. Macht nichts, dann trinken wir halt Bier.
Für den 24.11. wurde eine für
alle versöhnliche Wanderstrecke ausgesucht. Über das Kirnbachtal zum
Naturfreundehaus. Habt ihr es gelesen? Der Papst wird künftig keinen
schwulen Priester mehr weihen! Die katholische Kirche hätte genug davon.
Es sei denn, der Priesterkandidat hätte in den letzten drei Jahren
Enthaltsamkeit geübt. Wie so was zu kontrollieren wäre hat die
Muskeltiere etliche Kilometer lang beschäftigt. Innovative Vorschläge
wurden unterbreitet, bei der Praktikabilitätsprüfung jedoch wieder
verworfen. Das nächste Mal müssen wir wieder darüber reden. Das sehr gut
organisierte Naturfreundehaus ist die ideale Zwischenstation für Rentner
und Wanderer. Das freundliche Personal, das gute und preiswerte Essen
und die gemütliche Atmosphäre laden direkt zum Verweilen und genießen.
Davon haben wir ausgiebig Gebrauch gemacht.
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