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Wenn die Muskeltiere Auendorf hören bekommen sie alle
glänzende Augen. Nicht nur wegen der schönen Gegend, sondern eher weil
dort immer ein Besuch im "Hirsch" ansteht. Das Verhältnis Größe zu Preis
der dort gebotenen Schnitzel ist im umgekehrten Verhältnis zu anderen
Lokalen. Also doppelt so große Portionen zum halben sonst üblichen
Preis. Kein Wunder, daß die Augen glänzen und der Geldbeutel sich freut.
Aber es hat sich wohl herumgesprochen: Um die Mittagszeit war das Lokal
vollbesetzt. Aber zuerst stand ja die Rund-Wanderung an:
Neun Kilometer nach amtlicher Anzeige. Ein steiler
Anstieg auf den Höhenrücken, dann weitgehend an der Trauf entlang bis
man Bad Ditzenbach tief unten im Tal liegen sieht. Dann auf schmalem
Serpentinen-Pfad abwärts bis zu einer kleinen Wallfahrer Kapelle, die
einstens eine Urlauberin zum Angedenken an schöne Stunden in Bad
Ditzenbach stiftete. Was die wohl alles hier erlebt hat? Wir wissen es
nicht und können nur spekulieren. Zum Ernten unterwegs gab es leider
nichts. Für Nüsse war die Zeit noch nicht reif und das Obst war besser
geeignet zum Brennen edler Schnäpse als zum Verzehr.
Bei unserem Eintreffen im Hirsch um 17.00 Uhr hatten
wir freie Platzwahl. Wir mußten nur die Mücken vertreiben, die es sich
überall gemütlich gemacht hatten. Otmar erledigte mehrere auf einen
Streich. Das Bier war süffig, das Essen vorzüglich, die Preise
bescheiden und die Stimmung bestens. Frau Wirtin, wir kommen wieder!! |
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