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"Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da: Leb also
heute". Diese Erkenntnis hatte schon 500 Jahre v. Chr. Pythagoras, ein
griechischer Philosoph. Noch heute ist das die Philosophie der
Muskeltiere, über 2500 Jahre danach. Denn dies gilt noch immer.
Das meint sicher auch unser Jannis, der zur Zeit in Griechenland alleine
philosophieren muß und sich hoffentlich dabei gut erholt. Mal sehen, was
er für schlaue Sprüche mitbringt.
Ob wohl sich wohl in ein paar hundert Jahren noch
jemand an die Sprüche der Philosophen der Gegenwart erinnert? An
die des derzeit mächtigsten Präsidenten der Welt sicher niemand
mehr, höchstens Komiker. Aber der ist ja auch kein Philosoph. Aber er
wäre besser einer geworden.
Noch eine Erkenntnis eines Aphoristikers (Ernst R.
Hauschka) aus neuerer Zeit: "Eine Meinungsumfrage unter Löwen ergab: Die
Mehrheit lehnt den Käfig ab, wünscht jedoch eine geregelte Verpflegung".
Auch dieser Spruch gilt für uns Muskeltiere im besonderen. Aber einmal
in der Woche brechen wir aus unserem selbst gewählten Käfig aus und
wandern in freier Natur. In der näheren Umgebung kennen wir bald jeden
Stein und den Weg zu unserem geliebten "Naturfreudenhaus" fänden
wir mittlerweile auch blind.
Diesmal führte die Tour zur Abwechslung mal wieder übers Reichenbachtal.
Wie wir feststellen mußten haben sich die hiesigen Förster sehr
angestrengt und einige Wege mit schönen in Holz gebrannten
Namensschildern versehen. Eine nette Geste.
Der aktuelle Bericht: Das Wetter war kalt, der Himmel
grau, der Wind heftig, der Wein süffig, der Nachhauseweg dunkel.
Gevespert wurde daheim. |
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