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Wenn schon alle an
unserer kargen Rente knappern, der Oberknapperer ist der Eichel, dann
müssen wir heute eine ergiebige Wanderstrecke auswählen. Auf zum Ochsen
nach Roßwälden, entschieden die vier Muskeltiere. Roland war nicht
dabei. Natürlich wird der Leser fragen, was da ergiebig sei. Erstens
schmeckt der Leberkäse sehr gut, das Weizenbier ist vorzüglich, die
Atmosphäre mit Christian und Karle sehr unterhaltsam und mit ein
bisschen Glück werden wir unterwegs ein paar freundliche Obstbäume
finden. Das waren unsere Hoffnungen und Planungsgrundlagen für die
heutige Wanderung. Der liebe Gott muß auch ein Muskeltier gewesen sein!
Das Wetter war super. Den Ochsen haben wir, nach der Begrüßung der alten
Schildkröte am fast leeren Fischweiher, schnell erreicht. Der Christian
sei vor einer halben Stunde gegangen, aber der kommt wieder. Ihm ist
doch zu Hause langweilig, sagt der Wirt. Er kam. Die Begrüßungszeremonie
mit dem Greco Jannis war herzlich. Ja der arme Karle hat wenigstens
seinen Führerschein wieder. Teuer kam es ihm zu stehen, weil zwei
übereifrige Polizisten außer Dienst beim Brötchenkauf die fehlende
Versicherungsplakette an seinem Moped und die mehrpaar Weizenbiere
gemerkt haben und den Polizeiapparat eingeschaltet haben. Ich habe es
immer gesagt. Die Gesellschaften im Norden sind unsozial!! Europa muss
lernen Karles zu helfen.
Auf
dem Rückweg fanden wir, mit tatkräftiger Unterstützung unserer
Kartenleser Waldemar und Otmar, die erhofften freundlichen Obstbäume.
Äpfel, Nüsse, Birnen und Zwetschken. Was will man mehr? Und dann kommt
es wie ein Donnerschlag. Taucht die Bauersfrau aus dem Nichts mit der
provozierenden Frage an das ihr nächststehende Muskeltier Waldemar
unterm Zwetschkenbaum: „ Habt ihr einen Auftrag für die Obsternte?“ Wir
haben ihr versprochen, das nächste mal unsere Rentenbescheide
mitzubringen und zu zeigen. Schließlich müssen auch die Muskeltiere
überleben. Oder??
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